Straßensanierung in der Siedlung

Der schlechte Zustand der Ringstraße und des Linden-, Buchen- und Eichenweges ist seit vielen Jahren bekannt. Kanal- und Wasserleitungen sind marode, die Gehwege sind an manchen Stellen sehr uneben. Jederzeit kann z. B. ein Wasserrohrbruch die Versorgung der Anwohner unterbrechen und aufwändige Maßnahmen erforderlich machen.

Nach langen Jahren des Abwartens und Planens ist der Lindenweg heute saniert. Gut so.

Um weiter junge Familien in die alte Siedlung zu bekommen, ist ein attraktiver Zustand aller Straßen und Einrichtungen nötig. wir fordern die baldige Sanierung dieser Infrastruktur nach dem bewährten Teisinger Modell. 

Teisinger Modell - Keine Straßenausbausatzung

Da es in Teising keine Straßenausbausatzung gibt, finanziert die Gemeinde die Grundsanierung der Straßen aus dem Gemeindehaushalt. Das heißt, die betroffenen Anlieger werden an den Kosten der Sanierung nicht direkt beteiligt. Dies ist Teisinger Tradition! Mit Einführung einer Straßenausbausatzung würde man die Anlieger über einen festen Schlüssel an den Kosten einer Grundsanierung beteiligen, Schönheitsreparaturen jedoch würden weiterhin nicht umgelegt werden. Eine Straßenausbausatzung würde zu einer Ungleichbehandlung der Anlieger von alten Sanierungen und neuen Sanierungen führen. Wir Freien Wähler wollen, dass alle Anlieger gleichbehandelt werden. Darum lehnen wir eine Straßenausbausatzung grundsätzlich ab.

Dazu gibt es auf bayrischer Landesebene einen neuen Stand. Als Reaktion auf das Volksbegehrens der Freien Wähler hat die CSU im Landtag die landesweite Abschaffung der Straßenausbausatzungen beschlossen. Das Land kompensiert die fehlenden Einnahmen in den Kommunen.  

Ausfahrt Ahornstraße

Die Ausfahrt Ahornstraße ist vorbereitet – wir warten seit Jahrzehnten auf die Fertigstellung. Bisher stellte sich das Straßenbauamt Traunstein gegen den Bau der Ausfahrt und gab dem Verkehr auf der B12 den Vorrang. der gesamte Quellverkehr muss also weiterhin über Lohberg- und Ringstraße oder über Wald- und Innstraße die Ausfahrt Innstraße nutzen. Lärmbelästigung und Gefährdung der Anlieger ist dadurch hoch. Unser Ziel ist es, den Verkehr durch die Siedlung zu reduzieren und auf zwei Ausfahrten zu verteilen. Dafür brauchen wir die Verlängerung der Ahornstraße auf die Staatsstraße – also Ausfahrt Ahornstraße.