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Martin Nützl bleibt Vorsitzender der Freien Wähler

Reinhold Gulitz in der Nachfolge von Ricardo Schmidbauer zum Stellvertreter gewählt – Mitgliederzahl leicht gestiegen

Alter und neuer Vorsitzender der Freien Wähler ist Martin Nützl (3. von links), auch Schriftführer Hans Reischl (rechts) und Beisitzerin Marianne Pichler (links) wurden bestätigt. Neu im Amt sind Reinhold Gulitz (3. von rechts) als stellvertretender Vorsitzender und Marianne Gulitz (2. von rechts) als Kassierin. Den Gewählten gratulierte Dieter Wüst (2. von links), der die Wahl leitete und in seiner Funktion als Kreisvorsitzender über die Arbeit im Landkreis informierte. − Foto: Hölzlwimmer

Teising. Kräftig umgebaut haben die örtlichen Freien Wähler ihre Führung: Die Hälfte der engeren Vorstandsposten wurde neu vergeben. Die Spitze ist von diesem Wechsel nicht betroffen: Als Vorsitzender wurde Martin Nützl im Amt bestätigt. Keine Veränderung gab es auch in Sachen Schriftführung: Sie liegt weiterhin in den Händen von Hans Reischl, auf den das Votum der Mitglieder bei der Hauptversammlung im Gasthaus Reiterhof per Akklamation ebenso einstimmig entfiel wie auf alle anderen Funktionsträger.

Personelle Änderungen ergaben sich durch den Rückzug des bisherigen Vize Ricardo Schmidbauer und von Sigrid Ruhaltinger, die zuletzt für die Kassenführung zuständig war. Beide kandidierten nicht mehr. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist nun der frühere Gemeinderat Reinhold Gulitz, die Finanzen wurden Marianne Gulitz anvertraut.

Komplettiert wird der Vorstand durch zwei Beisitzer, was dem Minimum entspricht. Gewählt wurde Marianne Pichler, die den Posten schon bislang inne gehabt hat. Qua Amt ist – ebenfalls wie schon zuletzt – Gemeinderat Otto Buchner als Beisitzer Teil des Vorstandes. Mit der Prüfung der Kasse wurden Ludwig Haunolder und die bisherige Schatzmeisterin Sigrid Ruhaltinger betraut.

Einen Zuwachs, was die Mitglieder angeht, konnte Vorsitzender Nützl vermelden. Zwar habe man einen Austritt verkraften müssen, zugleich habe man aber drei Neuzugänge gewinnen können. Somit zählt der Ortsverband der Freien Wähler nun 25 Mitglieder, was einem Plus von fast zehn Prozent entspricht.

Die Stärke des Ortsvereins ist es auch, die Nützl in den kommenden Jahren in den Mittelpunkt stellen will: Man wolle aktiver werben. Im Sinne vor allem jüngerer Interessenten sowie möglicherweise Mitglieder wolle man auch die Homepage umbauen. Sie soll, so Nützl, künftig handyfähig sein. Was die politischen Ziele betrifft, wolle man diejenigen weiterverfolgen, für die man sich bislang schon stark gemacht habe, sagte Nützl und nannte exemplarisch die Sanierung der Straßen in der Siedlung sowie die Ortsumfahrung. Mögliche neue Inhalte könnten sich mit den erhofften neuen Mitgliedern ergeben.

Im Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres berichtete Nützl auch von Fehlschlägen. So sei beispielsweise der Ferienpassbeitrag "ins Wasser gefallen". Auch sei dem Stammtisch, den man im zweimonatigen Turnus habe etablieren wollen, nur "wechselhafter Erfolg" beschieden gewesen. Daran festhalten wolle man aber dennoch – und zwar regelmäßiger: "Nur alle zwei Monate, das vergisst man", so Nützl. Künftig soll es das Angebot alle vier Wochen geben.

Von der Arbeit im Gemeinderat berichtete Hans Reischl. Für das gesamte Plenum trat er dem Vorwurf, im Vergleich zu vergangenen Jahrzehnten werde "Geld rausgeworfen", der immer wieder zu hören sei, entgegen. Seit 2002 seien die Rücklagen nur um rund 300000 auf nunmehr 1,7 Millionen Euro gesunken – und das, obwohl 6,7 Millionen Euro investiert und damit "gut angelegt" und eben nicht rausgeworfen worden seien.

Zur Zusammenarbeit im Gemeinderat sagte Reischl, die Kooperation sei gut, vieles werde einstimmig beschlossen. Und: "Unsere Anliegen werden gehört", auch wenn Anträge der Freien Wähler nicht immer gerne gesehen seien. Als "Drama hoch drei" bezeichnete Reischl das Unwissen vieler Bürger in Sachen Satzungen und nannte beispielhaft das Wasserschutzgebiet. Weite Teile der Kommune seien betroffen, dennoch würden vielfach ohne die erforderlichen Vorkehrungen Autos gewaschen und Ölwechsel vorgenommen.

In der abschließenden Aussprache machte Ludwig Haunolder das neue Kieswerk in Tüßling zum Thema: "Wenn es 2017 in Betrieb geht, sollte der Lärmschutz fertig sein", forderte er. Reischl sagte, man sei schon in der Nachbarkommune vorstellig geworden, ein kleiner Wall sei auch schon bepflanzt worden. Mit Tüßling hat noch etwas zu tun: Man wolle den Bau der Ortsumgehung forcieren – und zwar so, dass Teising nicht zum Leidtragenden wird. Das Vorhaben, das bei über 8000 Kfz, die den Ort täglich passieren, auch für Teising wichtig sei, sei eingeschlafen. Angesichts der Tüßlinger Pläne für ein neues Baugebiet sei Eile geboten. Bei einer späteren Verwirklichung drohe statt der Trasse zwischen Tüßling und Alte Bahn jene zwischen Teising und Alte Bahn. Mit Rückendeckung der Mitglieder, derer sich Reischl versicherte, will er nun mit dem Landratsamt in Kontakt treten und auch in Tüßling nachfragen.− sh

 

 

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Dokument erstellt am 2016-10-18 02:33:14